Domaine de la Pousse d'Or, Pommard 1er Cru 'Les Jarollières', A.C., 2018 (75 cl) {92,- €/L}

Artikel-Nr.: BPOUSS72_2018
69,00 
pro Flasche
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Pommard ist nicht das maskuline Alter Ego seines femininen Nachbarn Volnay....Der Jarollières hat den Boden eines Grand Cru...er sollte natürlicherweise als gleichrangig zum Rugiens-Bas, der den natürlichen Rang eines Grand Cru hat, betrachtet werden...die Lage verbindet die Qualitäten der Finesse des benachbarten Fremiets in Volnay damit, dass sie von der Wärme dieses Hanges profitiert. » (Patrick Essa


«...Jarollières, benachbart zu Rugiens-Bas, ergibt einen Wein von einer Finesse, die man normalerweise nicht mit Pommard assoziiert.» (Raymond Blake, Côte d'Or, 2017) Ja, man kann sich schwer täuschen mit seinen fixen Ideen über Appellationen in Burgund...

Eine ideal plazierte 1,5 ha-Parzelle in der Verlängerung des 1er Crus Rugiens-Bas an der Grenze zu Volnay, ideale Ostexposition. Der Kalksteinboden weist eine gute Portion Ton aus, im oberen Teil ist die Lage von einer Mauer geschützt.

Ein Drittel der Reben ist über 90 Jahre alt, stammen aus der “guten alten Zeit des Pinot”, also als das Mengemachen nicht einfloß in die Überlegungen bei Bepflanzung, von 1925 (30%) die übrigen zwei Drittel wurden 1962 (14%), 1967 (4%), 1970 (14%), 1971 (20%) und 1990 (17%) gepflanzt. Die Zisterzienser, für die eine Rebe erst ab 40 Jahren wirklich qualitativ war, wären zufrieden gewesen...

Jarollières ist eine Lage, die - wie der Clos Tavannes – viel zu sehr unter dem Radar der Aufmerksamkeit liegt. Lavalle plaziert die Lage 1855 als Première Cuvée innerhalb Pommards. Jarollières besitzt grosse Energie, die sich mit beachtlichem Volumen geschmeidig präsentiert. Neben roten Früchten ist da auch eine leicht lakritzhafte Würzigkeit, eine leichte Rauchigkeit ist da, der Wein ist exzellent gebaut auf festen, reifen Tanninen, sehr gute Persistenz des Geschmacks. Jugendlich-knackig, grosse Zukunft hier.

Ein Internaut über einen 2009er Pommard 1er Cru Jarollières, Domaine de la Pousse d'Or:
«...eine großartige Flasche, ein sehr schöner Ausdruck des Pinot: köstliche Nase nach Kirsche, nach zerdrüclter Erdbeerkonfitüre, nach Gewürzen, eine Spur Lakritze und ein Start tertiärer Aromen von Unterholz. Der Eindruck bestätigt sich im Geschmack, wo sich der Wein gleichermaßen (rote u. dunkle Frucht, Lakritze) ausdrückt, grosse Tiefe des Geschmacks, schulbuchmäßige Ausgewogenheit dank einer fühlbaren Säure. Man findet hier nicht die üblichen Marker sonniger Jahre wieder {Lieber Internaut: Du trinkst gerade einen Wein ohne Schwere aus einem sonnenreichen Jahr, dennoch willst Du von Deinem Generalurteil nicht lassen. Ein Widerspruch und Punkt 1. Punkt 2: Ein hohes Mass an Licht ist fantastisch für den Pinot Noir, insbesondere vor der Ernte. Aber es muss eben auch alles andere stimmen, s. Oben. Der Verf.}, kein Eindruck von Schwere sondern im Gegenteil von grosser Eleganz. Fruchtiges Finale, nicht außergewöhnlich, aber von Klasse. Topwein.“ (November 2017)

Jasper Morris nahm folgenden Eindruck mit: “Klares reifes Purpurrot. Die Nase ist zurückhaltend, aber deutet ein schönes Fruchtvolumen an. Einige dunkelfruchtige Noten, etwas Staub von Schokolade, das gewicht mehr am Ende des Geschmacks, feste Tannine, aber sie sind ausgereift und da ist deutlich ein gutes Fruchtgewicht. Besser als mittlere Länge.” (91-93) 

Claude Kolm, knapp, undetailliert, aber im Kern zutreffend: “...mehr Körper als die Volnays, aber die Finesse ist da. Sanfte Tannine.” (92-95) 

Ab ca. 2026 – 2040+ z.B. zu einem Lammkarree mit Kräutern der Provence/Tomaten, Wildschwein, Reh, zu einem saftigen Steak mit Pfeffer.

Ursprungsland: Frankreich

Alkoholgehalt: 13.5

Allergene: enthält Sulfite 

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